Hohe Wohnqualität für ein erfolgreiches Studium!

Die Jahre 1998 bis 2005

1998 eröffnete die STUWO AG mit dem Friedrich-Funder-Heim in Wien 8 ihr erstes Studentenwohnhaus. Nachdem das Funder-Heim von Beginn an immer komplett belegt war, sah sich die STUWO in Ihrem neuen Weg des Studentischen Wohnens mit innovativen Raumkonzepten bestätigt.
 
Als nächstes Projekt wurden die Reserveflächen des Wiener Priesterseminars in der Strudlhofgasse revitalisiert. Hier entstand ein kleines, feines Heim mit insgesamt 94 Plätzen in unmittelbarer Uninähe. Es gab erstmals nur eine Kategorie, nämlich das Einzelzimmer im Zweizimmerappartement, das sich bis heute hoher Nachfrage erfreut. Die Eröffnung erfolgte 2002. Der Umbau wurde mit Hilfe der technischen Abteilung des Österreichischen Siedlungswerks über eine Einzelgewerk-Vergabe vollzogen.
 
Zwischen 2000 und 2006 führte die STUWO im Auftrag des ÖSW in der Wiener Bürgerspitalgasse ein kleines Heim mit nur 45 Plätzen. Dies wurde im Zuge der starken Neubautätigkeit schließlich überflüssig. Es findet heute als betreute Wohneinrichtung Verwendung.
 
Im Jahr 2005 wurde das Haus Erasmus im 7. Wiener Gemeindebezirk in der Kenyongasse vom Mutterunternehmen Österreichisches Siedlungswerk gepachtet. Bereits 1994 erbaut, wurde es die ersten zehn Jahre von einem anderen Heimbetreiber geführt. Bei den über 330 Plätzen des Haus Erasmus herrschen noch heute die klassischen Doppelzimmer vor. Die STUWO erweitert damit ihr Angebot um ein noch kostengünstigeres Segment, das zu einem großen Teil von Austauschstudenten, Erasmus-Studierenden und ähnlichen Nachfragern genutzt wird, die nicht die ganze Studienzeit in Wien verbringen.

Im Jahr 2005/06 - Der Ruf nach der STUWO aus Niederösterreich

Das Besondere an der gemeinnützigen Bauträgerschaft in Österreich ist, dass gemeinnützige Bauträger üblicherweise ausschließlich in ihrem Bundesland tätig sind. Als spezieller Bauträger für Studentenwohnheime wird die STUWO aber auch in die anderen Bundesländer gerufen! Erstmals war das 2005 der Fall. Dieser nächste Entwicklungsschritt führte die STUWO über die Stadtgrenzen Wiens hinaus ins schöne Klosterneuburg nach Niederösterreich.
 
Dort gibt es seit über 150 Jahren die traditionelle Weinbauschule, Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau (HBLA) genannt, in der landwirtschaftliche Ingenieure und künftige Spitzenwinzer ausbildet werden. Die Schüler kommen aus ganz Österreich und von noch weiter her. Der damit einhergehende hohe Bedarf an modernen Wohnungen konnte mit den klassischen Internatsformen, wie sie vor Jahrzehnten geschaffen wurden, nicht mehr gedeckt werden.
 
Speziell für diese Anforderung schuf man ein innovatives Modell. Die STUWO errichtete auf einem Baurechtsgrund der Republik Österreich ein Wohnheim für 120 Schülerinnen und Schüler, welches von der Schule zurück gemietet und pädagogisch geführt wird. Die wohnwirtschaftliche Betreuung wiederum übernimmt in bewährter Weise die STUWO.
 
Das Konzept wurde ein voller Erfolg. Seit der Eröffnung 2007 kann sich die HBLA der Nachfrage kaum erwehren. Durch Aufstockungen und Verdichtungen können zur Zeit bis zu 160 Wohnheimplätze zur Verfügung gestellt werden, nachdem im Vorjahr für die Besucher des sogenannten Aufbaulehrgangs Wohngemeinschaften in einem Miethaus der Gemeinde Klosterneuburg angemietet und renoviert werden mussten.

Die Jahre 2007 und 2008

Im gleichen Jahr 2007 konnte die STUWO sein Studentenwohnheim Spengergasse mit 300 Plätzen in Wien 5, Spengergasse 27, eröffnen. Die Eröffnung erfolgte durch den damaligen Wissenschaftsminister und heutigen EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn, welcher die gemeinsame Hausbesichtigung mit den Worten: „Man müsste noch einmal studieren können!“ kommentierte.
 
300 Wohnheimplätze auf höchstem Niveau, Einzelzimmer im Zweier-Appartement, großzügige Aufenthaltsräume mit Küchenausstattung, einige Einzelzimmer, einige zu zweit bewohnbare Maissonetten mit Blick über Wien, Sauna, Fitnessraum, Musikräume, ein – die Umgebung ist dankbar dafür – im Keller liegender Partyraum, Seminarräume und ein zum Aufenthalt einladendes Foyer bilden hier eine komplexe Wohn- und Studierlandschaft.
 
Darüber hinaus gibt es hier für die STUWO den zweiten Festsaal nach dem Funder-Heim, der für heimübergreifende Veranstaltungen oder auch für Tätigkeiten von Vereinen, wie etwa einem Tanzclub, für Podiumsdiskussionen oder sonstige Veranstaltungen genutzt werden kann. Die beiden Bauteile sind gut aufeinander abgestimmt, über den Keller- und Garagentrakt und durch Foyer und Veranstaltungssaal miteinander verbunden. Das Studentenheim wurde 2007 nach modernsten Kriterien von Architekt Bengt Sprinzl geplant und von der Firma Gerstl Bau als Generalunternehmer gebaut.
 
Zwischenzeitlich suchte die Wohnbauvereinigung der Gewerkschaft öffentlicher Dienst für ein innerhalb einer Wohnhausanlage gelegenes Studentenwohnheim in Wien Simmering einen soliden Heimbetreiber und hat diesen mit der STUWO auch gefunden. Im Oktober 2008 wurde Haus Simmering mit insgesamt 114 Plätzen eröffnet und erfreut sich gerade bei ausländischen Studierenden (wir haben hier ein großes Kontingent des OeAD Österreichischen Austauschdienst untergebracht) großer Beliebtheit.
 
Das Heim in Simmering war übrigens das letzte, für das noch Bundesförderung gewonnen werden konnte. Rückblickend gesehen war die Abschaffung dieser Heimplatzförderung für die Entwicklung der STUWO nicht hinderlich.

Die Jahre 2010 bis 2011 - SUWO trotzt der Finanzkrise

Um 2010 herum im Sog der sprichwörtlichen Finanzkrise haben die klassischen Heimbetreiber mit dem Bauen aufgehört oder dahingehende Aktivitäten zumindest über ein paar Jahren eingestellt. Die STUWO AG ging in dieser Situation ihren Weg konsequent weiter und versucht Wege zu finden, um mit einem Mix aus gehobenem Angebot, der Ausnützung günstiger Finanzierungen und kostenoptimiertem Bau weiterhin die steigende Nachfrage nach Heimplätzen zu bedienen.
 
Inzwischen war auch die Grundstückspreisentwicklung in Wien so, dass an ein Bauen im ersten, achten oder neunten Bezirk in Uni-Nähe bis auf Lückenschlüsse und Renovierungen eigentlich nicht mehr zu denken war.
 
Aus diesem Grund formulierte die STUWO AG als Voraussetzung für neue Standorte in Wien zwei Kriterien:
1. Die Anbindung an eine universitäre Einrichtung.
2. Die Erreichbarkeit aller anderen relevanten Plätze in Wien mit öffentlichen Verkehrsmitteln in vertretbarer Zeit.
 
So kam es zum Neubau an der Grenze zwischen dem 21. und 22. Bezirk, wo die Veterinärmedizin in unmittelbarer Umgebung dringend Heimplätze für Studierende Ihrer Fakultät benötigte.
 
Im Oktober 2011 wurde das von der Werkstatt Grinzing unter Prof. Peter Czernin geplante Wohnheim Haus Donaufeld in der Donaufelderstraße/Ecke Dückegasse eröffnet. Es liegt vis-à-vis der Veterinärmedizinischen Universität, hat mit 329 Plätzen eine beachtliche Größe und wurde von der PORR AG als Generalunternehmer ausgeführt.
 
Da die Studentinnen und Studenten der Veterinärmedizin oft über ein Haustier verfügen und sich von diesem auch bei einen längeren Heimaufenthalt nicht trennen wollen, wurde die STUWO ihrer Vorreiterrolle gerecht und ermöglichte speziell den Bewohnern in diesem Haus – österreichweit erstmalig – die Haustierhaltung in einem Studentenheim.
 
Wir haben übrigens nur gute Erfahrungen mit diesem zusätzlichen Angebot gemacht. Auch in diesem Haus mit seinen 329 Plätzen bauen wir auf das Konzept der Einzelzimmer im Zweierappartement und auf wirklich großzügig angelegte Aufenthaltsräume und Küchen – zwei pro Stockwerk. Neben der üblichen STUWO-Standards (Fitness-/Partyraum, Musikzimmer, Sauna, Dampfbad, Aufenthaltsräume) stehen eine großzügige Dachterrasse und als absolutes Highlight ein Hundewaschraum zur Verfügung.

Das Jahr 2012 - zwei Neueröffnungen in Wien

Im Mai 2010 wurde die Idee geboren, das historische Gebäude des „Alten Tauwerkes“ - direkt am Campus der Veterinärmedizin gelegen - in ein modernes Wohnheim für Gastwissenschaftler, Dozenten, aber auch Lehrgangsteilnehmer und Studenten umzubauen. In diesem Altbau auf der Donaufelderstraße hat das Siedlungswerk weitere 32 Heimplätze im Wissenschaftlerheim für die STUWO geschaffen. Hier handelt es sich um reine Einzelzimmerappartements, die bei Bedarf auch zu Kleinwohnungen zusammengeschlossen werden können. Somit sind auch ständige Unterbringungen von Lektoren oder kurzzeitig anwesenden Wissenschaftlern der Veterinärmedizin möglich. Die Heimbewirtschaftung des Wissenschaftlerheims startete im März 2012 und wird seither gemeinsam in Personalunion mit dem großen Haus Donaufeld betrieben.
 
Ungefähr zur gleichen Zeit, in der die Eigenbaustelle im Donaufeld von der STUWO betrieben wurde, hat sich der große Wiener Bauträger BWSG bei einem Bauträgerwettbewerb auf den ehemaligen Nordbahnhofgründen unter dem Titel „Young Corner“ um eine Wohnhausanlage mit Studentenheim beworben und den Zuschlag erhalten. Mit Hilfe der STUWO kann dort die innovative Verschränkung von Wohnformen in der Praxis gelebt werden.
 
Abgesehen von kleineren Differenzen über Lärm auf den Terrassen kann man sagen, dass dieses Experiment gut gelungen ist. Fitnessraum und Sauna stehen allen Hausbewohnern, nicht nur jenen der STUWO, zur Verfügung. 204 Studentinnen und Studenten finden seit März 2012 im Haus Vorgartenstraße eine sehr beliebte und nachgefragte Unterkunft für ihr Studium in Wien. Die neue WU ist mit dem Rad oder auch zu Fuß in kurzer Zeit erreichbar und zur TU oder zur Hauptuniversität fährt man mit der U-Bahn nur wenige Minuten.
 
Architektonisch trägt die Vorgartenstraße die Handschrift von BKK-3, welche auch die Einrichtung designte. Ausgeführt wurde die Möblierung von der oberösterreichischen Firma Kitzberger.

Das Jahr 2012 - STUWO eröffnet in Villach das 1. Haus in Kärnten

Mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 startete die STUWO AG in Villach mit ihrem neuen Studentenwohnheim im tpv Technologiepark Villach. Dieses Haus wurde im für die STUWO bauintensiven Jahr 2012 im Oktober von Bürgermeister Manzenreiter eröffnet.
 
Mit seinen 110 Wohnheimplätzen (Einzelzimmer im Zweizimmerappartement) bietet der STUWO-Standort Villach auf höchstem Niveau top Unterkünfte für Studentisches Wohnen! Die komplett ausgestatteten Appartementeinheiten - jeweils mit integrierter Kleinküche und eigenem Bad/WC - können bei Bedarf auch als Kleinwohnung genutzt werden.
 
Der Wohnkomplex, bestehend aus zwei modernen Niedrigenergiehäusern, befindet sich drei Gehminuten von der FH Villach entfernt und komplettiert den Campus in St. Magdalen mit seiner Fachhochschule und dem Gewerbepark. Um die Entwicklung des Campus voranzutreiben, stellte die Stadtgemeinde Villach einen günstigen Baurechtsgrund zur Verfügung.
 
Für die STUWO war die Abstimmung auf einen FH-Betrieb etwas Neues. Man musste damit rechnen, dass das typische Wiener Angebot mit den Zwölf-Monats-Plätzen, bei denen die Studierenden über die Ferien ihr Zimmer nicht räumen müssen, in Villach so nicht funktionieren würde. Die STUWO AG hat daher ihre Wohneinheiten, also das Zweier-Appartement, mit einer Küchenzeile ausstatten lassen, so dass in den Ferienmonaten eine problemlose Ferienwohnungs-Vermietung möglich ist.
 
Die Erfahrungen der bisherigen Saisonen zeigen, dass dieses Angebot durchaus angenommen wird. Neben dem Drittel der Ganzjahres-Bewohner (der Kundenwunsch hat hier Vorrang) gibt es Feriengäste, saisonal während des Sommertourismus unterzubringende Arbeitnehmer oder auch Summer-School-Frequentanten, die das Villacher Angebot gern in Anspruch nehmen.

Das Jahr 2013 - Krems und Schmelz werden eröffnet

2013 wurden weitere Heimprojekte zusammen mit Partnern umgesetzt, bei denen die STUWO AG nicht als Bauträger fungiert.
 
Dazu zählt das im Oktober 2013 eröffnete Haus Auf der Schmelz in unmittelbarer Anbindung an das Universitäts-Sportinstitut. Es liegt mitten in einem Grüngebiet im 15. Wiener Gemeindebezirks und wird zusammen mit einem Sportzentrum des ASKÖ und einem Wohnheim der MIGRA betrieben. In diesem Komplex gibt es 206 Studentenheimplätze der STUWO. Geplant wurde das Haus von der Werkstatt Grinzing, gebaut von der STRABAG. Ein Gebäudeteil wurde von der Fa. Weritz eingerichtet, einem innovativem Betrieb, der großen Wert auf niedrige Schadstoffkonzentrationen des Wohnraums legt.
 
In Krems, die als Studentenstadt eine hohe Nachfrage nach Wohnheimplätzen hat, wurde am Campus der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule das alte, aus den 60er-Jahren stammende Studentenheim abgetragen. Der Restbau wurde revitalisiert und in den Neubau der Heimat Österreich integriert. Insgesamt bietet die STUWO dort als Mieter der Heimat Österreich 185 Heimplätze an. Das Bauvorhaben wurde von Wallner & Partner geplant und von der ARGE Schubrig/Alpine umgesetzt. Die Einrichtung erfolgte wiederum durch die Firma Kitzberger. Mit Beginn des Wintersemesters 2013/14 wurde das neue Haus im Oktober 2013 eröffnete.
 
An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch bei Mietobjekten die STUWO AG ihre Studentenheime auf eigene Rechnung möbliert und dies auch in Eigenregie betreut. Diese bewährte Praxis ist das Resultat der gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern entwickelten hochwertigen und preisgünstigen Möbelstandards.

Das Jahr 2014 - auch nach dem Jubiläumsjahr geht’s weiter

Am 26. Juni 2014 erfolgte der Spatenstich für das Schülerwohnheim in Lambach. Hier handelt es sich um ein ähnliches Sonderprojekt wie in Klosterneuburg.
 
In Lambach, Oberösterreich, wird mit dem Agrarbildungszentrum und der bestehenden Handelsakademie ein Aufbaulehrgang Pferdewirtschaft in der traditionellen Pferderegion Österreichs geschaffen. Die Frequentanten dieses Aufbaulehrgangs, die älteren Schüler des Agrarbildungszentrums und in den Sommermonaten die Kursbesucher und Lehrenden benötigen zeitgemäße Unterkünfte. Das ist eine schöne neue Aufgabe für die STUWO.
 
Parallel haben wir die Planung eines Studentenwohnheims in Linz, Altenbergerstraße, in unmittelbarer Uni-Nähe für an die 200 Heimplätze abgeschlossen. Die EÖSW-Bauträger GmbH wird hierfür den Grund kaufen, das Gebäude errichten und die STUWO mit der Führung des Heims beauftragen.
 
In Villach liegt die Baugenehmigung für den dritten Bauteil des dortigen Heimes bereits in der Schublade, um bei einem Weiterausbau der Fachhochschule Kärnten am Standort Villach sofort mit einem entsprechenden Wohnangebot reagieren zu können.
 
Zudem ist die STUWO an zwei Studentenheimprojekten in der boomenden Universitätsstadt Graz bereits aktiv. In Innsbruck ist die Pradler-Stiftung an einem gemeinsamen Projekt interessiert.
 
Es geht weiter voran mit einer ganzen Reihe interessanter wegweisender Projekte.